Kirchengemeinde Haiterbach - Talheim

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Geschichte der Laurentiuskirche Haiterbach Ihre früheste Erwähnung geht auf das Jahr 1150 zurück. Aus dieser Zeit stammt der noch erhaltene romanische Turm, abgesehen von dem viel späteren oberen Teil. Im unteren Stockwerk des Turmes wurde in der Zeit der Frühgotik ein Kreuzgewölbe als Chor der Vorgängerkirche eingezogen. Der Raum dient heute als Sakristei, zugleich als Eltern-Kind-Raum mit Gottesdienstübertragung. Er ist mit seinen Holzfiguren biblischer Gestalten ein besonderes Schmuckstück der Kirche. Wandmalereien, vermutlich eine Darstellung der Heiligen Katharina, Barbara und Margaretha und ein Taufstein wohl aus jener Zeit sind noch erhalten. Vom ursprünglichen Kirchenschiff (Langhaus), seiner Größe und Bauweise fehlt jede Spur.

Nur so viel ist bekannt, dass es sich mit seiner Längsrichtung an den Turm anschloss, also geostet war. 1554 beim Stadtbrand wurde das Schiff vernichtet und ein Jahr später in der jetzigen äußeren Gestalt wieder aufgebaut. Um die Kirche herum war der Friedhof für die Mutterort- und die Filialgemeinde angelegt. Die heutige evangelische Kirche in Haiterbach trägt noch den Namen, auf den sie einst geweiht wurde: Laurentiuskirche. Laurentius starb 258 n. Chr. in Rom den Märtyrertod mit einem eindrucksvollen Bekenntnis zu seinem Gott und Herrn Jesus Christus auf den Lippen.

Wilhelm Huppenbauer 1916 - 1927
Wilhelm Huppenbauer 1916 - 1927
Ernst Dippon 1931 - 1938
Ernst Dippon 1931 - 1938
Hugo Klaus 1938 - 1955
Hugo Klaus  1938 - 1955
Heinrich Link 1955 - 1966
Heinrich Link 1955 - 1966
Erwin Röger 1966 - 1977
Erwin Röger 1966 - 1977
Erwin Müller 1978 - 1983
Erwin Müller 1978 - 1983
Fritz Ehmendörfer 1984 - 1997
Fritz Ehmendörfer 1984 - 1997